“Da war ich immer so zufrieden, wenn ich ein Buch in der Hand hatte und lesen konnte.”

Siebenbürgischer Heuweg – Eine Familiengeschichte. D 1996 Buch und Regie: Ralf Marschalleck. Porträt einer deutsch-rumänischen Familie in einem siebenbürgischen Dorf. “Filme-Machen, wie wir es immer verstanden haben, ist kein bloßer Job, sondern eine Lebensweise, die auf Dauer angelegt ist. Wir gehen persönliche Beziehungen ein und pflegen sie, soweit wir können. Im besten Falle stiften wir Verbindungen, die über die Ausstrahlung unserer Filme hinausreichen. Wir Dokumentaristen sind nicht nur mediale Entertainer, sondern vor allem auch Chronisten der Zeiten, die zwar vergehen, deren Spuren aber bleiben. Wir sichern diese Spuren.” (Ralf Marschalleck)

”Draußen saßen einige der Alten in der Sonne. In den vergangenen Tagen war es noch einmal warm geworden. Am Hang gegenüber wurde Heu gewendet und dann zu großen Heuhaufen aufgeschichtet mit einem langen Stab in der Mitte. Der Wind ging leicht über die Felder. Es roch gut. Jemand am Hang rief etwas, ich konnte es nicht verstehen, ein anderer lachte.”

(Aléa Torik: “Das Geräusch des Werdens”. Kapitel 26, S. 331)

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