Nichts als Hinweise

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Noch immer habe ich nicht alle meine aufgenommenen Schriftstellerporträts der “langen Nacht der Schweizer Autoren” vom 8./9. Oktober angesehen. Bis Pedro Lenz bin ich gekommen, der den Begriff “Häb sorg” so schön erklärt, pass auf dich auf, überhaupt köstlich seine Schweizer Mundart.  Zumindest dem Namen nach kannte ich ja die meisten der Porträtierten, die “grande dame” des Schweizer Journalismus Laure Wyss allerdings noch gar nicht, eine Entdeckung. Bei Adolf Muschg stieß ich dann nachträglich auf seine am 3. Oktober gehaltene bemerkenswerte Rede über Europa. Alle Filme über die Autoren fand ich überaus interessant und eine so informative Sendung über bekannte und weniger bekannte Schriftsteller würde ich mir auch von anderen Ländern wünschen, also viele lange Schriftstellernächte. Überhaupt wird man was Literatur im Fernsehen betrifft unweigerlich auf die tiefe Nacht verwiesen. Gut dass es programmierbare Recorder gibt.

So will ich auch noch auf eine nicht oft gesendete Literaturverfilmung hinweisen, nämlich den Spielfilm “Ulysses” (1967) von Joseph Strick nach James Joyce´ gleichnamigen Roman am kommenden Freitag 26.10.2012, 01:20-03:20 Uhr im Zweiten Deutschen Fernsehen. Es erscheint also nicht nur Windows 8 an diesem Tag.
Zwei Tage später am 28.10.2012 kommt der neue Schweizer Literaturclub um 10:15 am Sonntagmorgen auf 3sat. Die neue Besetzung mit Stefan Zweifel gefiel mir dort letztes Mal sehr gut. Überreden Sie also ihre Aufnahmetechnik oder werden Sie Nachtschwärmer und Frühaufsteher, um das eher magere Literaturangebot im Fernsehen genießen zu können.

Nun wissen Sie es, ich lese gar keine Bücher, sondern sitze nur vor der Glotze.

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